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fotoforum Award 2011: Viola Brandt siegt

6. November 2011 | Autor: Viola Brandt

Im Rahmen der fotoforum-Akademietage wurden in der “Nacht der Sieger” am 22. Oktober 2011 in Münster Sieger und Platzierte des diesjährigen fotoforum Award bekannt gegeben. Zu meiner großen Überraschung habe ich die Einzelwertung des fotoforum Award 2011 gewonnen! Die Freude war und ist groß. In 6 Runden wurden insgesamt über 10.000 Bilder eingereicht. Nach 3 Runden schaffte ich den Sprung unter die Top-Ten. Nach Runde 5 gelang mir die Führung, die ich auch nach der 6. und letzten Runde erfolgreich verteidigte und mir somit den Sieg in der Gesamtwertung sicherte. Platz 2 belegte Christian Konradi und der 3. Platz ging an Nicole Kohlhepp. Herzliche Glückwünsche für die Beiden und allen Platzierten!

Preisverleihung fotoforum Award 2011: Siegerin Viola Brandt (Foto: Stefan Schubert)

Zum Feiern gab es noch einen weiteren Anlass: Mit dem FOTOCAMPUS-Club belegten wir in der Clubwertung den 3. Platz. Mit uns auf dem Treppchen stand mit gleicher Punktzahl der Fotoclub Saarwellingen. Platz 2 ging an die Fotogruppe Bickenbach und der verdiente Sieger war das Team vom Fotoclub Potsdam. Gratulation!

Meinen 1. Platz sowie den hervorragenden Club-Erfolg feierte ich in Begleitung von FOTOCAMPUS-Club-Mitlgiedern im Anschluss an die Siegerehrung. Wir ließen den feierlichen Abend gemeinsam mit den geladenen Fotografen und Gästen bei Speis und Trank ausklingen. Unser Ziel für den Award 2012 haben wir schon gesteckt: Der zweite Platz soll es werden. ;-) (Eine Berichterstattung zur “Nacht der Sieger” folgt in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift fotoforum.)

FOTOCAMPUS-Club holt 3. Platz (Foto: Oliver Gietl - v.l.n.r. Viola Brandt, Stefan Schubert, Alex Wünsch)

Der fotoforum Award der Zeitschrift fotoforum wird jährlich mit 6 Runden durchgeführt. Zu vorgegebenen Themen werden die eingesendeten Fotos von der Juriy bewertet und die Plätze 1-10 vergeben. Die platzierten Fotografen erhalten für die Einzelwertung Punkte sowie Geldpreise. Gleichzeitig sammeln sie wichtige Punkte für die Clubwertung. Die drei erstplatzierten Clubs einer Runde erhalten ebenfalls Geldpreise. Die Siegerbilder der jeweiligen Runde und die daraus resultierende Gesamtplatzierung werden alle 2 Monate in der Zeitschrift fotoforum veröffentlicht. Der/Die Fotograf/in mit den meisten Punkten am Jahresende gewinnt die Einzelwertung, der Club mit den meisten Punkten die Clubwertung. Weitere Infos unter: www.fotoforum.de

P.S. Mein Preis – ein SIGMA 70-200/2.8 EX DG OS HSM (Nikonanschluss) – steht zum Verkauf, da ich das Pedant von Nikon besitze. Wer Interesse an dem Objektiv hat, kann unter foto(at)brandt-images.com Kontakt mit mir aufnehmen.


Leinen los!

5. November 2011 | Autor: Claus Brandt

Nach 3 Wochen Zingst geht es morgen nach einem kurzen Zwischenstop im Heimathafen weiter nach Spanien. Ich freue mich auf die Architektur des Modernism. In diesem Sinne: Wieder Leinen los!

Tau eines Zeesenboots im Hafen von Ahrenshoop - © Foto: Claus Brandt


Endlich Nebel

27. Oktober 2011 | Autor: Claus Brandt

Der morgendliche Blick aus dem Fenster ist vielversprechend: Endlich Nebel auf Zingst. Der Wetterdienst bestätigt das mit einer amtlichen Nebelwarnung. Nach dem Dauer-Blau der letzten Wochen eine willkommene Abwechslung. Schnell noch einen Kaffee-2-go, dann ab ins Auto. Erst nach Prerow, dann zurück auf die Seebrücke nach Zingst:

Hafen von Prerow im Nebel © Claus Brandt

Hafen von Prerow im Nebel © Claus Brandt


Seebrücke Zingst © Claus Brandt

Seebrücke Zingst © Claus Brandt


Auf zu neuen Ufern

26. Oktober 2011 | Autor: Claus Brandt

Die Segel sind gesetzt, ich breche auf zu neuen Ufern. Die schwere Ausrüstung für Tierfotografie habe ich vor einigen Wochen getauscht gegen eine Leica M9, eine Messsucher-Kamera mit digitalem Vollformatsensor. Gleichzeitig erschließe ich mir eine völlig neue Motivwelt. Die letzten 2 Wochen habe ich in Zingst an der Ostsee verbracht, pünktlich zum Naturschauspiel der Kranichrast. Statt Rudelschießen mit Flecktarn-Tele an den einschlägigen Spots habe ich den Kranichzug allerdings die meiste Zeit einfach nur mit Auge und Fernglas genossen.

Blick über den Bodden bei Zingst zum Zug der Kraniche © Claus Brandt

Blick über den Bodden bei Zingst zum Zug der Kraniche © Claus Brandt

Bei wunderschönem Herbstwetter gibt es in und um Zingst ausreichend Gelegenheit, das eigene Auge zu trainieren und zu interessanten Fotos zu kommen. Gerade der Hafen ist immer wieder einen Besuch wert, vor allem wenn die Zeesenboote vor Anker liegen.

Zeesenboot im Hafen von Zingst © Claus Brandt

Zeesenboot im Hafen von Zingst © Claus Brandt

Ein passendes Motiv wie ich finde …


Naturschauspiel: Kranichrast in Zingst

18. Oktober 2011 | Autor: Viola Brandt

Die Kranichrast in Zingst ist jedes Jahr im Herbst ein Naturschauspiel der besonderen Art. Auf dem Weg ins Winterquartier rasten mehrere Tausende Kraniche in Zingst und Umgebung um sich Fettreserveren für den Weiterflug anzufressen. Ich hatte großes Glück und habe während meines Aufenthaltes ca. 50.000 Kraniche in der Region erlebt. Einige Tage später waren es ‘nur’ noch etwa 20.000 Tiere, weil ein Großteil bereits Richtung Süden weiter geflogen ist.

Kraniche bei der Nahrungsaufnahme in der Umgebung von Zingst (Foto: Viola Brandt)

Nach Sonnenaufgang suchen die Vögel abgeerntete Maisfelder im Umland sowie vom Kranichschutz Deutschland eingerichtete Fütterungsstellen (so genannte “Ablenkfütterung”) auf. Dort verbringen sie den Tag mit der Nahrungsaufnahme und fliegen nach Sonnenuntergang zu ihren Schlafplätzen in niedrige Gewässer zurück.

Kranich beim Anflug eines Futterplatzes (Foto: Viola Brandt)

Am Morgen sowie Abend ist der Horizont voll mit Kranichformationen. Ein Trupp nach dem Anderen zieht trompetend vorbei und sorgt beim Beobachter für Gänsehaut. Ein atemberaubendes Erlebnis, was mit Bildern und Worten kaum zu beschreiben ist. Die Schönheit der Kraniche mit ihre spektakulären Balztänzen sowie dem lauten Trompetenruf faszinieren die Menschen seit je her. In vielen Ländern steht er symbolisch für Glück und ein langes Leben.

Abendeinflug der Kraniche über dem Bodden (Foto: Viola Brandt)

Zur Internetseite Kranichschutz Deutschland


2. Platz – fotoforum Award 5/2011

16. August 2011 | Autor: Viola Brandt

In der 5. und vorletzten Runde des fotoforum Awards 2011 habe ich mit meinem Basstölpel-Portrait “Hypnose” den 2. Platz erreicht und führe nun in der Gesamtwertung des Wettbewerbs. Ich freue mich riesig, denn diese Aufnahme gehört zu meinen Lieblingsfotos.

Ein weiteres Vogelfoto wurde unter die Annahmen gewählt. Die letzte Runde im Oktober wird spannend, denn die vorderen Plätze trennen nur wenige Punkte voneinander.

2. Platz beim fotoforum Award 2011: "Hypnose" von Viola Brandt

Zur Bildentstehung
Es war mein zweiter Besuch auf der schottischen Insel “Bass Rock” und ich hatte eine ganz konkrete Vorstellung, welches Foto ich diesmal mit nach Hause nehmen wollte: Ein frontales Portrait eines Basstölpels. Die große Herausforderung für diese Aufnahme war, einen von etwa 150.000! Basstölpel auf dem Foto zu isolieren, und außerdem ein Tier zu finden, dessen Federkleid schön sauber war. Da die Vögel auf dem Boden brüten, sind die meisten Tiere sehr von der Erde beschmutzt und mehr braun als weiß. Nach längerem Suchen in der Menge bzw. Warten auf den richtigen Moment der Blickrichtung, gelang mir mit einer großen Brennweite ‘mein’ Foto.

Kamera: Nikon D300
Objektiv: Nikon AF-S 500/4 VR
Blende: 5
Zeit: 1/640 sek.
ISO: 320
Stativ


Schwindelerregendes Schilf

3. August 2011 | Autor: Viola Brandt

Bei dieser Aufnahme fragt man sich, ob es Zeit für einen Besuch beim Optiker ist oder das Glas Rotwein möglicherweise seine Wirkung zeigt. Was auf den ersten Blick wie eine Wischeraufnahme aussieht, ist in Wirklichkeit eine Spiegelung. Zumindest im unteren Drittel des Bildes. Ich habe das Schilf am Ufer mit einer extrem großen Brennweite aufgenommen und die Schärfe auf die Spiegelung gelegt. So was kommt heraus, wenn Tierfotografen auf Tiere warten und sich die Zeit mit anderen Motiven vertreiben. ;-)

Nikon D300, Nikon AF-S 500/4 + TC 1,7 - 1275 mm (© Foto: Viola Brandt)


Kanadagänse am Mondorfer Rheinufer

28. Juli 2011 | Autor: Viola Brandt

Am Mondorfer Rheinufer tummelt sich täglich ein Trupp Kanadagänse. Nachdem die Jungen aufgezogen sind, werden die Gruppen nun wieder größer. Das ein oder andere Jungtier ist noch in der Mauser und sieht aus, als hätte es weiße Farbspritzer im Gesicht abbekommen.

Kanadagänse: Jung und alt ruhen sich aus (@Foto: Viola Brandt)

Auch wenn die Tiere sich eine Siesta am Morgen gönnen, sind sie stets auf der Hut. Aufgrund der nahe gelegenen Fähre und den Spazierwegen am Rhein sind die Kanadagänse hier an den Menschen gewöhnt und zeigen eine wesentlich geringere Fluchtdistanz. Mit etwas Geduld und Achtsamkeit kann man sich ihnen daher ohne jegliche Tarnung in akzeptable Fotodistanz nähern. Vorausgesetzt, es kommt nicht gerade ein Hund – nicht angeleint – daher und mischt den Gänsetrupp auf …

Siesta nach dem Frühstück (@Foto: Viola Brandt)


Rettungsaktion von jungen Schleiereulen gescheitert

20. Juli 2011 | Autor: Viola Brandt

Vorige Woche ereilte mich ein Anruf über den NABU Niederkassel, weil im benachbarten Ort zwei junge Schleiereulen gefunden wurden. Als ich eine halbe Stunde später am Ort des Geschehens eintraf, fanden mein NABU-Kamerad Hinrich und ich die Jungtiere zusammengekauert auf dem Boden unter einem Baugerüst. Die Beiden sind aus dem Nistkasten gefallen, der sich – mit noch 3 weiteren Geschwistern – im Dachstuhl einer Kirche befindet. Ein jämmerlicher Anblick, denn sie waren erschöpft und ziemlich eingeschüchtert.

Da die drei noch im Nistkasten befindlichen Jungtiere wesentlich älter und stärker waren, sahen wir für die beiden Jüngsten die einzige Überlebenschance, wenn wir in die Obhut der erfahrenen Wildvogel-Pflegestation in Kirchwald geben. Um keine kostbare Zeit zu verlieren, habe ich die zwei umgehend ins Auto gepackt und sie in die 70 km entfernte Pflegestation gefahren. Dort angekommen wurden sie sofort untersucht und ich war sehr froh, dass die zwei abgemagerten Kneule nun in professioneller Obhut waren.

Übergabe der jungen Schleiereulen in der Wildvogel-Pflegestation Kirchwald (© Foto: Viola Brandt)

Zwei Tage später …. Erneut kam ein Anruf, weil an der gleichen Stelle zwei weitere junge Schleiereule am Boden entdeckt worden. Wer den Rest der Geschichte erfahren möchte, wird auf der Internetseite des NABU-Niederkassel fündig. Siehe www.nabu-niederkassel.de


Junges Gefieder

14. Juli 2011 | Autor: Viola Brandt

Für die Greifvogelstation Hellenthal habe ich Jungvögel aus deren Aufzucht fotografiert. Das Beobachten der Kleinen hat am meisten Spaß gemacht. Die ganz Kleinen sind noch recht unbeholfen und haben nichts ausser Fressen im Sinn. Die etwas Älteren dagegen erkunden neugierig ihr Umfeld und machen Bruder oder Schwester schon mal deutlich, wer das Sagen hat.

Jung-Uhus (© Foto: Viola Brandt)

Obwohl einige Tiere es erst einige Wochen alt waren, ließ sich an den Fängen schon erahnen, zu welch imposanter Größe die Kleinen heranwachsen werden.

Gewaltig sind die Fänge eines 3 Monate alten Uhus (© Foto: Viola Brandt)

Bei den jungen Kaiseradlern ist der Schnabel ebenfalls nicht gerade klein und zierlich. Auch hier zeichnet sich schon ab, das sie ausgewachsen eine stattliche Größe annehmen werden. Über den Nachwuchs der Kaiseradler sind die Hellenthaler Falkner aus der Eifel besonders stolz. Bereits zum zweiten Mal ist ihnen die Nachzucht der seltenen spanischen Kaiseradler gelungen.

Junger Kaiseradler der Greifvogelstation Hellenthal (© Foto: Viola Brandt)

Mehr Informationen zur Greifvogelstation Hellenthal gibt es auf deren Homepage: www.greifvogelstation-hellenthal.de


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